Samstag, 25.11.2017

Die Praktische Inklusive Kommunikation

„Wenn du es nicht von dir selbst bekommst,
von wem solltest du es dann bekommen?“
Alan Watts

 

Die Inklusive Kommunikation ist eine nicht-ausgrenzende Kommunikation in Bezug auf uns selbst und in Bezug auf unsere Mitmenschen. Wer inklusiv[1] kommuniziert, ist in höchstem Maße selbstempathisch. Die Inklusive Kommunikation hat einen hedonistischen Ansatz (Bedürfnisbefriedigung) und bringt innere Freiheit. Sie ist eine bewusste Entscheidung, besonders dann, wenn wir in vielen Momenten unseres Lebens deutlich spüren, dass wir unfrei reagieren. Durch Gedankenkraft (Bewusstseinsreframing)[2] können neue Entscheidungen getroffen werden, die innerlich nicht hemmend wirken, sondern uns befreien. Innere Freiheit verstehe ich realistisch, inklusiv, gefühls- und wertebewusst. Dennoch wäre gleich zu Beginn die Frage zu beantworten: „Ist innere Freiheit absolut?“. Einmal innerlich frei, immer innerlich frei? Gerade weil wir Kooperations- und keine Aggressionswesen sind, sind wir höchst verletzlich. Ich werde diese Frage nicht unbeantwortet lassen, weil zu klären ist, wie Verletzlichkeit mit innerer Freiheit harmoniert[3] und wie der Prozess des Loslassens von früheren Verletzungen und von den erlernten negativen Reaktionsmustern umgesetzt werden kann. Welche Kernkompetenzen brauchen wir dafür? Es ist nicht ausreichend, nur Emotionswissen zu verinnerlichen, sondern, es ist wichtig, sie auch zu fühlen. Rein rationales Denken verhindert und blockiert die Wahrnehmung natürlicher Gefühle. Gerade die natürlichen Gefühle sind es, die uns letztendlich wieder in Harmonie bringen. Ich selbst hatte einen Aha-Effekt, als ich meine Schwächen und Unsicherheiten zum ersten Mal fühlend gemeinsam mit meiner inneren Stärke schwerelos und sicher in mir „halten“ konnte, so dass ich diese in meine Persönlichkeit inkludieren konnte. Bis dahin wollte ich meine Fehler nie annehmen. Das zu können, ist ein geniales Gefühl und innere Freiheit. Ich begriff, dass stimmig-authentisch zu leben, viel mehr bedeutet als seine Stärken zu idealisieren. Es geht im Leben nicht darum, perfekt zu sein. Es ist wunderschön, perfekt unperfekt zu sein! Perfekt unperfekt ist gut genug. Kann sein, dass Sie diese Aussage noch anders empfinden, weil Sie einen hohen inneren Maßstab haben. Wie viel innere Unfreiheit ist in Ihnen los, wenn Sie diesen Maßstab nicht erfüllen? Darum geht es. Stehen Sie zu dem, was und wer Sie sind. Wer seine Ängste, Fehler und Schwächen mit innerer Stärke anerkennen kann, lebt im inneren Gleichgewicht zwischen den beiden Extremen. Jeder hat Schwächen, weil wir diese brauchen. Es sind gerade die Schwächen (das, was wir noch nicht können), die uns Entwicklung und Wachstum bringen.

 

Wer zu seinen Gefühlen steht, lebt und spürt seine Lebendigkeit in jedem Moment seines Lebens. Viele Menschen denken viel zu rational, was dazu führt, dass sie von Tag zu Tag mehr Pseudogefühle[4] generieren, ohne es zu merken. Für unseren inneren Frieden (inneres Gleichgewicht) ist es aber entscheidend, alle Gefühle anzuerkennen, was bedeutet, sie zuzulassen und sie zu fühlen. Für Ihre Psychohygiene verinnerlichen Sie diesen gesunden Glaubenssatz: Es gibt keine negativen Gefühle. Es gibt nur Gefühle, die uns den Weg zur inneren Befreiung zeigen wollen. Ein transsexueller Coachee[5] äußerte sich im Einzelcoaching wie folgt: „Transsexuell zu sein, ist ein ewiges Leiden!“. Das Leid ist das Gefühl, das auch ewig so bleibt, wenn die passenden Gedanken dazu nicht reframt (verändert) werden. „Entweder man klammert sich an seine Gedanken oder man überprüft sie. Es gibt keine andere Möglichkeit.“ [6]Erst als seine Gedanken eine andere Richtung eingeschlagen haben, konnte er seine Transsexualität mit Klarheit und Absprachen ausleben.

 

Im Theoriebuch Fühlen, was wir brauchen haben Sie vielleicht schon viel reflektiert und an der einen oder anderen Stelle innegehalten und über Ihr Leben nachgedacht. Vielleicht waren Sie über manche Erkenntnisse überrascht? Vielleicht waren Sie sogar davon fasziniert, weil Sie so viel Schönes, Verdrängtes, Verstecktes, Verrücktes, Verstricktes, Geliehenes, Gutes, Leichtes und Liebevolles entdeckten und gerade deshalb Lust auf mehr bekommen haben? Wenn Sie sich mehr wünschen, als in dieser Welt nur zu funktionieren, dann werden Sie konsequent dafür sorgen, Ihre vielleicht noch brach liegende Potenziale zu entfalten. Aldous Huxley vermittelte: „Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast.“.

 

Das vorliegende Praxisbuch kann wie ein äußerer Kompass verstanden und interpretiert werden, der anzeigt, wie unbewusste negative Reaktionsmuster mit den dazu verankerten Glaubenssätzen identifiziert werden können. Ist die Bereitschaft zur Veränderung vorhanden (Veränderungsintelligenz), dann wird über das Bewusstsein ein innerer Kompass aktiviert, der die identifizierten Glaubenssätze reframt,[7] so dass sie mit der Zeit verinnerlicht werden können bis sie wieder unbewusst werden. Ohne Veränderungsintelligenz keine Veränderung, sowie es ohne Selbstempathie auch keine Empathie gibt.[8] Ein aktivierter innerer Kompass im Menschen entwickelt Achtsamkeit, Würde und Behutsamkeit gegenüber Gefühlen und Bedürfnissen, so dass diese Menschen dadurch mehr Selbsterkenntnis gewinnen. Die Menschen finden durch den aktivierten inneren Kompass heraus, was sie gerade fühlen und brauchen, um mit der Zeit eine Affinität (Feinfühligkeit) gegenüber weiteren glückshinderlichen Reaktionsmustern und den dazu verankerten Glaubenssätzen entwickeln zu können. Sobald sie wissen, was zu tun ist und die Dinge auch tatsächlich tun – Manifestation – wird dadurch das innere Ungleichgewicht wieder korrigiert. Wir können andere nicht verändern, aber wir können das Gefühl in uns verändern. Das ist unsere einzige Macht bzw. unsere innere Freiheit. Wer sein Gefühl verändert, strahlt eine andere Wirkung aus, so dass andere ebenso von dieser Wirkung profitieren können, immer vorausgesetzt, dass sie es auch wirklich wollen. Wir können niemanden zu seinem Glück zwingen.

 

Ein Hinweis von mir, dass Ihr Leben jetzt schon erleichtern kann, wenn Sie es wollen: Hören Sie auf, ständig auf andere zu hören! Ich war schon immer ein schlechter Patient und hatte meine eigenen Ideen im Kopf. Ich höre auf meine Intuition. Ich weiß genau, was ich will und was mir gut tut oder was ich nicht will und was mir nicht gut tut. Das, was mir gut tut, tut auch anderen gut und umgekehrt. Den Anteil, den wir an uns selbst nicht lieben und anerkennen, kompensieren wir fast zu hundert Prozent mit negativen Reaktionsmustern. Warum? Wir erfüllen uns damit die oft unbewussten und frustrierten Bedürfnisse. Es geht aber auch anders.

Die Inklusive Kommunikation ist anders, weil sie den Inklusionsprozess in der Sprache berücksichtigt und Menschen dadurch im Großen und Ganzen von unnötigen Interpretationen befreien. Viele Menschen lesen sehr viel, in der Hoffnung, endlich die Methode zu finden, die Ihnen helfen wird. Methoden gibt es wie Sand am Meer. Auch in diesem Buch finden Sie Methoden, die ich aber nur als Brücke zur Selbstfindung verstehe. Es ist nicht die Methode, die Ihnen hilft oder helfen wird. Es sind Ihre Gedankenkraft, Ihre Einstellung, Ihre Haltung, Ihre Interpretationen, Ihre Entscheidung, Ihre Achtsamkeit in Bezug auf die Körpersprache und in Bezug auf die Botschaft Ihrer Sprache, die nur Sie allein verändern können. Es sind nicht die Methoden; es ist die aktive Auseinandersetzung mit Ihren negativsten Kernüberzeugungen. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie diese Kernüberzeugungen knacken können.[9] Diese Auseinandersetzung braucht Zeit und es braucht Umsetzungskraft. Ich lege großen Wert auf das Wort „Kraft“. Ohne diese Kraft können wir nichts in uns bewegen. Alles bleibt so, wie es ist. Deshalb ist der Part: Selfcommitment (Selbstverpflichtung): „Wie verpflichte ich mich selbst, etwas zu tun?“ in der Inklusiven Kommunikation von großer Bedeutung. Scheitert das Selfcommitment, scheitert auch die Veränderung. Die noch alten mächtigen Muster gewinnen gegen die noch zu neuen schwachen Muster. 

Das Praxisbuch ist also nicht dafür gedacht, dass Sie sich noch mehr Wissen aneignen oder noch mehr die Hilfe von anderen benötigen (Empathiesucht). Es ist dafür gedacht, dass Sie ein Bewusstsein entwickeln, wie wichtig es ist, dass Sie sich Selbstempathie (Selbstmitgefühl) schenken können und dass Sie lernen, sich selbst so anzunehmen, wie Sie sind, ohne in krankhafter Art und Weise von der Hilfe oder von den fremden Ratschlägen, die oft nicht passgenau sind, abhängig zu sein. Die Methoden sind teils sehr ausführlich dargestellt, damit Sie sich mit der Zeit selbst beraten (Selbstcoaching) können, aber nur, wenn Sie auf Ihre Selbstberatungskompetenz, die Sie durchaus haben, setzen.

Sie sind aber auch so konzipiert, dass Sie sich jederzeit Unterstützung holen können, wenn Sie diese wünschen und brauchen (Das ist nicht dasselbe wie Anerkennungssucht oder Empathiesucht). Sich Unterstützung zu holen, ist wahre Stärke. Einzig und allein Ihr intuitives Wissen, was Sie für Ihre Entwicklung brauchen, zählt, damit Sie am Ende Ihrer Entwicklungsreise bei sich selbst zu Hause ankommen können. Hören Sie auf, zu suchen. Finden Sie! Über die Praktische Inklusive Kommunikation können Sie herausfinden, wie Sie in Wahrheit gestrickt sind. Wie sind Sie? Wer sind Sie? Was sind Sie? Welcher Mensch sind Sie ohne Ihre negativen Reaktionsmuster? Wie wären Sie ohne Ihre Ängste und Sorgen? Angereichert mit diesen neuen Erkenntnissen und mit neuen Zielen werden Sie dann immer weniger bei anderen nach einem Modeling zum authentischen Leben suchen, weil Sie SICH SELBST gefunden haben. Selbstverständlich können Sie jederzeit andere Vorbilder modellieren. Ich habe es auch getan. Aber heute stelle ich niemanden mehr auf einen Sockel. Ich stelle mich dazu oder ich hole diese Menschen, wenn ich es merke, ziemlich schnell wieder vom Sockel herunter.

Viele Menschen, die ein stimmig-authentisches Leben leben oder lebten, haben ihre Authentizität selbst erforscht und ihre Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes gestretcht (Gedankenstretching). Sie haben alte Situationen in einen neuen Rahmen „gefasst“ und neue Perspektiven eingenommen. Sie haben angefangen, das, was sie schon wussten, für sich wieder neu zu definieren, interpretieren und initiieren. Zu diesen Personen zählen u. a. Carl Rogers, Fritz Perls, Virginia Satir, Marianne Williamson, Steve Jobs, Albert Camus, Richard Moss, Eckhart Tolle, Milton Erickson, Robert Dilts, Byron Katie …. Jeder von uns, auch Sie haben diese Gedanken-stretchingsfähigkeiten!

Besonderheit der Praktischen Inklusiven Kommunikation

1.       Bereitschaft und Begeisterung zur Umsetzung

2.       Inklusionsgedanken

 

Zu 1: Die vielen Methoden, die in diesem Buch beschrieben werden, sind mit der Intension geschrieben, sich selbst coachen zu können. Sie setzen deshalb eine hohe Umsetzungsbereitschaft und eine gute Reflexionsfähigkeit voraus. Der Antriebsmotor zur Umsetzung ist die intuitive Begeisterung, die wir brauchen, um ein stimmig-authentisches[10] Leben führen zu können. Sie brauchen dafür die innere Überzeugung und die bewusste Entscheidung, die Methoden tatsächlich umsetzen zu wollen und die Aktivierung Ihrer intuitiven Begeisterung, die vielleicht im Laufe der Zeit etwas verloren gegangen ist. Wofür brennen Sie? Was ist Ihre Leidenschaft? Was hat Sie als Kind an dieser Welt so begeistert?

 

Wenn Sie vielleicht Widerstände spüren, weil Sie Angst (lat: angustus = Enge) vor Ihrer Echtheit (Authentizität) und Ehrlichkeit haben, dann legen Sie an dieser Stelle dieses Buch bitte nicht aus der Hand. Lernen verändert. Manfred Spitzer äußerte sich in seinem Buch Lernen dahingehend: „Lernen bereitet vielen Menschen Angst.“.[11] Etwas, auf das wir neugierig sind, macht uns gleichzeitig auch Angst. Das muss nicht immer so sein und so bleiben. Lesen Sie einfach weiter, um sich mit den vielen Vorteilen eines stimmig-authentischen Lebens vertraut zu machen. Erst dann können sie eine kompetente Entscheidung darüber treffen. Sobald Sie erste Vorteile und Erfolge bei der Umsetzung spüren, werden Sie diese höchstwahrscheinlich nie wieder missen wollen. Besonders die Innere-Dialog-Methode[12] ist sehr herausfordernd, weil es sich um Ihre Lebensthemen handelt. Ihre Lebensfragen werden dabei stimmig-authentisch (ehrlich) beantwortet. Dafür ist sie konzipiert. Sie erfahren mit dieser einfach zu verstehenden Methode, wie die Beantwortung Ihrer Lebensthemen und -fragen Ihr Leben ein positives Vorzeichen geben kann. Jeder hat die Kraft und die Fähigkeit, ohne etwas schönzureden, seine Antworten ehrlich zu generieren. So wie es ist, ist es und so ist es gut. Schwierig wird es, wenn Sie dazu noch nicht bereit sind! Viele Menschen haben Angst vor Ihren Antworten. Jede noch so kleine Selbstlüge werden Sie intuitiv spüren, weil wir eine Körperweisheit haben. Entlarven Sie Ihre Lebenslügen, scheinen sie auch noch so unbedeutend zu sein, weil diese eine große Wirkung auf Ihr Leben haben, das oft von Fassadenhaftigkeit überschattet ist. Ich habe die Annahme, dass jeder seine Manifestationskraft, d. h. seine vorgenommenen Dinge auch tatsächlich umsetzen und sichtbar machen, aktivieren kann. Mit einer aktivierten Manifestationskraft, die noch mehr Begeisterung für Ihr Leben bringt, werden Sie die gewünschten Ziele und Erfolge erreichen.

 

Zu 2: Inneres Glück ist die Inklusion (Einschluss) der Gegensätze in uns! Wenn es eine außergewöhnliche Besonderheit gibt, dann ist es diese. Ich folge der Annahme, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, seine Angst überwinden zu können und zu wollen, um den früheren körperlich manifestierten Schmerz anzuschauen, mit dem Ziel, die vorhandenen inneren Gegensätze und Ambivalenzen anzuerkennen. Wenn sie da sind, sind sie da und wir können sie nicht wegdenken. Wir können überhaupt nichts wegmachen und verdrängen, weil das Unbewusste ohnehin alles weiß. Wir können uns aber das Abgespaltene und Verdrängte wieder bewusst machen, es anschauen und die Erkenntnisse dann über einen Bewusstseinsprozess (Inklusion und Reframing) verändern. Dadurch werden vorhandene Potenziale aktiviert und neue glücksbringende Glaubenssätze generiert. Durch diesen Inklusionsprozess reguliert der Mensch seine Entwicklung und wird autonomer. Die Praktische Inklusive Kommunikation angelehnt an das Autonomietraining nach Grossarth-Maticek legt einen starken Fokus auf die Integration von Ambivalenzen, Gegensätzen und unbewussten Reaktionsmustern, die wir nicht wahrhaben wollen. Was erlauben wir uns nicht, was wir uns so gerne erlauben würden? Was ist uns nicht bewusst, was uns bewusst sein sollte? Darauf liegt das besondere Augenmerk. Erst wenn das Unbewusste bekannt ist, so dass es nicht mehr im Unbewussten „heimlich“ reagieren kann, können passende Inklusionsglaubenssätze (Einschluss von allem) wie z. B.: „Auch wenn ich noch verurteile, bin ich wertvoll!“ gefunden werden. Selbst Menschen mit einer großen Lebenslüge können ihre unbewussten negativen Reaktionsmuster identifizieren und somit ihr verschlossenes „Herzfenster“ wieder öffnen, damit die „innere Sonne“ wieder in Resonanz mit der Außenwelt strahlen kann. Ich folge auch der Annahme, dass alle Menschen dazu in der Lage sind, ehrlich und stimmig zu sich selbst sein zu wollen. Ich bin überzeugt, dass jeder die Sehnsucht nach diesem stimmig-authentischen Leben hat.

Sind die oben genannten Voraussetzungen gegeben, sind die Methoden zu hundert Prozent erfolgsversprechend. Die Methoden funktionieren dann nicht, wenn Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung noch nicht die notwendige Bereitschaft zur Veränderung aufbringen wollen. Die Methoden können bewusst machen, dass Veränderung benötigt wird. Diese manifestieren, müssen die Menschen über ihre Gedankenkraft selbst. Ein Klient hatte Lungenkrebs, aber er rauchte weiter, obwohl ihm über die Methode der Praktischen Inklusiven Kommunikation schwitzend bewusst wurde, wie stark seine Gedanken und Handlungen seine Heilung beeinflussen. Er wollte das Lungenkarzinom unbedingt weghaben und begriff, dass dieses seine bedingungslose Liebe und Anerkennung braucht, da es zu ihm gehört (Inklusion). Seine Gesundheit war ihm jedoch nicht „heilig“ genug, so dass er seine Selbstverpflichtungen (Selfcommitments) auf Dauer nicht einhalten konnte. Die Methoden funktionieren nicht, wenn der Wille zu schwach ist, die formulierten Selbstverpflichtungen tatsächlich umzusetzen. Die Verantwortung dafür liegt allein beim Betroffenen selbst.

 

Die Methoden funktionieren auch nicht, wenn die Widerstände und die Ängste zu hoch eingeschätzt werden, um sich den passgenauen Lebensfragen zu stellen. Grundsätzlich braucht jeder, trotz hoher Bereitschaft, unterschiedlich lange, bis die Methoden mit den neuen Glaubenssätzen wirken. Synapsen entstehen und entwickeln sich durch Lernen. Dieser Prozess benötigt Zeit, weil Synapsen zwar lernen, aber sie lernen langsam. Dennoch kann das neue Bewusstseinsreframing (neues Denken) ein sofortiges Wirkungsreframing erzeugen. Das bedeutet schlicht und einfach: Die Methoden wirken sofort. Manchmal braucht es Zeit und Wachheit, weil die alten Glaubens-sätze wie Jagdhunde im Hintergrund lauern. Dennoch bahnen sich die neuen Gedanken langsam, aber stetig und sicher ihren Weg durch das Bewusstsein. Dadurch kann eine Bewusstseinserweiterung eintreffen. Aus anfänglichen neuronalen „Feldwegen“ werden zwei- bis vierspurige „Autobahnen“ im Kopf. Die Menschen kommen von einer anfänglich bewussten Inkompetenz (Panikzone) in eine bewusste Kompetenz (Wachstumszone), um dann wieder in einer unbewussten Kompetenz (Komfortzone) zu landen. Menschen mit einem Neidmuster werden eines Tages aufwachen und feststellen: „Ich bin ja gar nicht mehr neidisch!“.

Viele Methoden zur Verhaltensänderung versagen, weil limitierende Glaubensmuster nicht nachhaltig erforscht, inkludiert und verändert werden. Sie versagen auch, weil viel zu wenig auf die Körperbotschaft und die Botschaft der Sprache geachtet wird, die das Unbewusste mitsteuern. Sie versagen, weil die Bedürfnisse hinter den Pseudogefühlen nicht ausreichend identifiziert werden, weil m. E. unsere Gesellschaft zu wenig Wert auf Wertewissen und -können legt. „Mich mit meinen Werten und Bedürfnissen auseinanderzusetzen, ist mir zu anstrengend!“ ist ein oft erwähntes Statement. Gerade in der Kommunikation wird die Werteebene stark vernachlässigt, weil die Werte- und Bedürfnisebene den Menschen unbekannt ist. Bei einer Fortbildung zum Thema Wertschöpfung und Respekt konnte niemand aus einem Expertenpublikum keiner definitiv sagen, was genau ein Bedürfnis ist. „Dass Respekt ein Bedürfnis ist, aber auch eine Strategie der Bedürfniserfüllung sein kann, wenn ich mir z. B. mit Druck Respekt verschaffe, war mir so nicht bewusst.“. „Probleme“ werden ausschließlich auf der Inhaltsebene oberflächlich verarbeitet. Die Strukturebene der Gedanken – wie die Gedanken im Kopf organisiert und strukturiert sind und wie sie genau funktionieren – bleibt dabei vollkommen unberücksichtigt. Das Metamodell der Sprache[13] ist z. B. ein Frageinstrumentarium, um die Strukturebene der Gedanken in ihren einzelnen Sequenzen aufzugliedern und zu modifizieren. Es wird im Theoriebuch ausführlich beschrieben und bei vielen Haltungsänderungsmethoden in diesem Buch vorausgesetzt. Die Kombination der Struktur- und Inhaltsebene bei der Lösung eines Problems basierend auf einer wertschätzenden inklusiven
Haltung, erlaubt die Veränderung von Menschen viel effektiver zu gestalten und zeichnet die Besonderheit der Praktischen Inklusiven Kommunikation aus.

Zusammenfassung des Praxisbuches: Im ersten Kapitel beschreibe ich das Gefühl von innerer Freiheit und den Grund für die Notwendigkeit des Loslassens von negativen Reaktionsmustern mit den dazu negativ verankerten Glaubenssätzen aus meiner Sicht. Anschließend stelle ich im Kapitel zwei, drei und vier das Selbst- und Fremdberatungskonzept[14] mit den vielfältigen Reframingsmethoden vor.[15] Die Methoden haben Anleihen aus den humanistischen Strömungen von Adler,[16] Rogers,[17] Luhmann,[18] Schulz von Thun,[19] Rosenberg,[20] Satir,[21] Perls[22] und den verschiedenen NLP-Ansätzen,[23] die alle am inneren Drang zum Veränderungswillen der Menschen ansetzen. Der innere Drang (innere Not) ist die Antriebsfeder zur Veränderung. Ohne diese innere Not würde es für den Menschen wohl keinen Grund für Entwicklung geben. Wir brauchen das Ungleichgewicht, um wieder ein Gleichgewicht herstellen zu können. Dieser Vorgang heißt: Lernen.

 

Um unbewusste Prozesse nachhaltig zu verändern, sind Ergänzungsmethoden zur weiteren Verankerung von positiven Glaubenssätzen notwendig, die im Kapitel fünf beschrieben sind. Damit die neuen Glaubenssätze in eine unbewusste Kompetenz übergehen, bedarf es einer kontinuierlichen Umsetzungskraft. Inspiriert durch Richard Bandler, der regelrecht appelliert, der Kreativität zum Lösen von menschlichen Problemen freien Lauf zu lassen, kreierte ich viele Reframings- und Ergänzungsmethoden. Alle Imaginationen sind im Aufbau und Inhalt an das hypnolinguistische Konzept von Milton Erickson[24] angelehnt und in der Du-Form verfasst, weil das Unbewusste mit dem „Du“ vertrauter ist als mit dem unpersönlicheren „Sie“. Aus uralten Zeiten wissen wir, dass Imaginationen Heilkräfte besitzen. Über Imaginationen können innere Verletzungen aufgearbeitet und kuriert werden. Die spürbare Erleichterung nach den Imaginationen wird von den Coachees immer wieder bestätigt: „Ich fühle mich richtig frei und voller Energie!“.

 

Eine nennenswerte Ergänzungsmethode ist die Second-Skin-Methode.[25] Sie „installieren“ eine zweite Haut, die Sie vor den bio-energetischen negativen Kräften aus Ihrem Umfeld schützt. Sie entscheiden nach der Installation Ihrer zweiten Haut, welche Energien Sie durchlassen und welche Sie bewusst abblocken möchten. Alle Ergänzungsmethoden sind eine Zaubertrickkiste, die Sie unterstützen sollen, in Ihrem Leben mehr Lächeln zu säen, um mehr Lächeln zu ernten.

Im Kapitel sechs können Sie über PUFFER-Ziele[26] zu Ihrem inneren und äußeren Erfolg beitragen, denn Inklusion findet nicht nur im Inneren, sondern auch im Äußeren statt. Ich lade Sie ein, sich über Ihre eigene Erfolgsbiografie Gedanken zu machen. Was bedeutet Erfolg für Sie? Wie harmoniert Erfolg mit innerer Freiheit? Wovon sind Sie begeistert? Was begeistert Sie bei sich selbst? Worauf sind Sie stolz? Was können Sie gut? Wer diese Fragen für sich eindeutig beantworten kann, kann sich über den inneren Reichtum hinaus auch äußeren Reichtum erfüllen und erlauben, wenn er dies wünscht. Sie erfahren, warum die Bearbeitung dieses Themas von Bedeutung ist und wie es Einfluss auf Ihr freies Lebensgefühl haben kann. Je länger Sie über Schönes reden, desto mehr Schönes ziehen Sie in Ihr Leben.


Wir haben die Wahl. Glück ist und bleibt eine Entscheidung. Wir können unser Leben negativ führen oder aber mit wunderschönen Gedankenketten und den damit verankerten angenehmen Gefühlen bereichern. Wie reden Sie über Ihre Vergangenheit? Entscheiden Sie sich, Ihre Unwohlgefühle baldmöglichst zu reframen, indem Sie herausfinden, was Sie brauchen. Verzaubern Sie Ihre Gefühle über die Struktur- und Inhaltsebene der Gedanken wieder in prickelnde Wohlfühlgefühle. Es funktioniert, wenn Sie es wollen.

Im Kapitel sieben runden die Wirkungen der Wertschätzung, des Lachens und der Dankbarkeit das Praxisbuch ab. Ziel des Praxisbuches ist, Sie mit Ihren Gefühlen und Bedürfnissen zu konfrontieren und zu verbinden, so dass Sie die Methode der Selbstempathie anwenden können, um empathischer auf Ihre Mitmenschen eingehen zu können, was wiederum zur Selbstempathie führt. Es geht nicht um Empathie in dieser Welt! Es geht um Selbstempathie. Wären alle Menschen selbstempathisch, hätten wir keine Probleme mit der Empathie. Wir hätten Empathie in Hülle und Fülle. Wer das verstanden hat, hat den Sechser im Kommunikationslotto gezogen. Es gibt keine vorbeugenden Maßnahmen, die garantiert, dass andere immer gütig und empathisch mit uns umgehen werden, selbst wenn wir uns noch so inklusiv und wertschätzend verhalten. Hilfreich ist der Glaubenssatz: „Willst du Recht haben oder glücklich sein?“.[27] Vieles verändert sich, wenn wir das Gefühl zu uns selbst verändern. Wir können die Menschen nicht verändern, aber wir können unser Gefühl verändern. Das ist die einzige Macht, die wir haben. Sie ist unsere innere Stärke und Mitte. Sie ist die Kraft der inneren Freiheit. Wir haben diese Kraft. Die Kraft und die Fähigkeit, selbstempathisch zu sein, sind in uns angelegt. Sie bringt uns Gesundheit. Unzufriedenheit hingegen ist erworben.

Ihr Selbstwertgefühl wird sich steigern, so dass Sie ein glücklicheres Leben führen werden. Sie erlauben sich mit der Zeit immer mehr Selbst-MIT-Gefühl und werden dadurch selbstbewusster. Durch das neue Selbstbewusstsein werden Sie effektiver Lösungsansätze für Ihre Probleme finden. Sie werden „Probleme“ so reframen, dass Sie mehrere Lösungen zur Auswahl haben werden. Sie lernen, auftauchende negative Glaubenssätze sofort in glücksbringende Glaubenssätze zu reframen und Sie lernen, keine weiteren Ausreden gegen Ihr inneres Glück parat zu haben.

Was ist mir noch wichtig? Es ist mir ein Anliegen, zu vermitteln, dass durch die ständige Wiederholung von unbewussten negativen Reaktionsmustern diese mit der Zeit noch verstärkt werden. Ein Choleriker wird nicht ruhiger, sondern immer cholerischer. Denkt eine Person ausschließlich negativ, werden negative Spuren im Gehirn hinterlegt.[28] Es kann gut sein, zu wissen, wo die Ursachen für bestimmte Reaktionsmuster und Überzeugungen liegen, aber dabei sollten wir es auch belassen. Lernen Sie, negative Erlebnisse neu zu interpretieren! Verändern Sie Ihre Geschichte im Hier und Jetzt! Sie fühlen im Hier und Jetzt. Wie würde Ihr Leben verlaufen ohne diese Geschichte? Was war der Nutzen Ihrer Geschichte? Durch die reaktionsmusterbefreienden Methoden lernen Sie, wie Sie Ihre Geschichte verändern können und wie Sie die positive Absicht (Nutzen) hinter alten Geschichten identifizieren, um diese in die neuen Glaubenssätze integrieren zu können. Erst dann haben die neuen Glaubenssätze eine Chance, gelebt zu werden.

 

„Im tiefsten Winter erkannte ich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“ Albert Camus hätte keine bessere Formulierung für eine wichtige, richtige und für das Glück notwendige innere Entscheidung finden können. Entscheiden Sie sich, immer Ihr Bestes für Ihre Lebensqualität zu geben, damit Sie sich von den glückshinderlichen, unbewussten negativen Reaktions-, Verhaltens- und Kommunikationsmustern in einem gesunden Maße selbst befreien können. Dann ist der „innere Sommer“ unbesiegbar, wie hart der Winter auch ist. Entscheiden Sie sich, ein glückliches, begeistertes und befreites Leben zu leben, allein schon aus dem einen triftigen Grund: Sie haben nur das EINE.



[1] Nicht ausgrenzend gegenüber sich selbst und anderen Menschen – bezieht sich auf den Inklusionsgedanken. Alle gehören dazu, niemand ist ausgegrenzt. Diese Idee wurde auf die Kommunikation übertragen. Alle Anteile in uns gehören dazu und wollen angenommen werden.

 

[2] Über das Bewusstsein ein Problem umdeuten und verändern. Einen neuen inneren Dialog konzipieren  z. B. über Glaubenssatzänderungsformate –  siehe Kap. 3.8. Dort wird Schritt für Schritt erklärt, wie eine Glaubenssatzänderung funktioniert. Wer bei der Glaubenssatzänderung Unterstützung benötigt, sollte sich die Unterstützung holen. Sich Unterstützung zu holen, ist innere Stärke.

 

[3] Kap. 1

 

[4] Es wird zwischen echten Gefühlen: „Ich bin traurig“ und unechten Gefühlen (Pseudogefühlen) wie: „Ich fühle mich unterdrückt, nicht ernst genommen oder missverstanden!“ unterschieden. Diese Gefühle sind Interpretationsgefühle des Verstandes und keine reinen Emotionen, sondern negative Strategien der Bedürfniserfüllung.  „Ich habe das Gefühl, mich zu rächen!“ Pseudogefühle sind vom Verstand erzeugte Gefühle, Vorverurteilungen und oft schon endgültige Urteile. Siehe Friesinger 2012, Theoriebuch, Kap. 4.1.3

 

[5] Der- oder diejenige die beim Coaching gecoacht wird. In diesem Zusammenhang wird von Coach und Coachee gesprochen.

 

[6] Byron 2002, S. 44

 

[7] Den negativen Glaubenssatz neu denken, so dass dieser sich besser anfühlt. Reframing = in einen neuen Rahmen bringen.

 

[8] Motto des Theoriebuches: Fühlen, was wir brauchen

 

[9] Die Innere- und Äußere-Dialog-Methode offenbart Ihre negativsten Glaubenssätze

 

[10]   Schulz von Thun 2003, S. 45. Wahrhaftigkeit/Ehrlichkeit – Entwicklungsquadrat zum Thema: Authentizität nach Schulz von Thun. Wer sich nicht durchsetzen kann, sollte mehr Durchsetzungskraft und Wirkungsbewusstsein entwickeln. Wer zu offen ist, sollte nicht unverschämt wirken und eine naive Unverblümtheit an den Tag legen. Ebenso ist eine manipulative Fassadenhaftigkeit selbstentfremdend.
Die Balance (die Mitte) zur Schwestertugend „Taktik“ ist von Vorteil.

 

[11]  Spitzer 2007, S. 11

 

[12]  Siehe Kap. 3 – Die Innere-Dialog-Methode ist ein Selbstberatungskonzept

 

[13] Siehe Friesinger 2012, Theoriebuch, Kap. 4.2.3

 

[14] Selbstberatungskonzept = Innere-Dialog-Methode / Fremdberatungskonzept = Äußere-Dialog-Methode

 

[15] Die Unbewusste BedürfnisfindungsmethodeDas ressourcenbewusste Glaubenssatzänderungsformat – Die vielfältigen Ankermethoden …

 

[16] Adler 2008

 

[17] Vgl. Rogers 1983, 2007 und Weinberger 1992 – Empfehlungsliteratur: Der neue Mensch

 

[18] Berghaus 2004 – Luhmann leicht gemacht

 

[19] Schulz von Thun – Miteinander Reden Band 1-4

 

[20] Rosenberg 2010

 

[21] Satir, 1989. – Kommunikationsstile nach Virginia Satir und die daraus entstehenden Beziehungsmuster

 

[22] Perls 2007 – Grundlagen der Gestalttherapie

 

[23] Bandler & Grinder 1995

 

[24] Milton Erickson ist Hypnolinguist. Er beschreibt Hypnose als einen Zustand gesteigerter Aufmerksamkeit. In diesem Zustand werden Ideen generiert. Beim Aufbau einer Trance ist das Ressourcenthema, die Entspannung, die Verbindungswörter, die kontextbezogenen
Metaphern, der Einbau von Ursache-Wirkungsprinzip, die eingebetteten Befehle, die Annahmen, evtl. Zitate und die Rückführung wichtig.

 

[25] Angelehnt an Robert Dilts – siehe Kap. 5.23

 

[26] PUFFER ist das Akronym für: Passung, Umsetzung, Formbarkeit, Freiheit, Energie und Reichweite

 

[27] Kelly Bryson

 

[28] Vgl. Spitzer 2007

 


 

Besuchen Sie mich im Bildungsinstitut für Empathie.

30 Seiten Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis

Praxisbuch_Fuehlen__was_wir_brauchen_Leseprobe.pdf

Die Innere-Dialog-Methode

Die Innere-Dialog-Methode (IDM-Methode) ist superleicht zu erlernen. Einmal erklärt, weiß jeder wie es geht...

Aus welcher Ur-Überzeugung reagiere ich?

Frage-Antwort-Schlüssel für die nächste Frage - Frage-Antwort-Schlüssel für die nächste Frage - Frage-Antwort = bis zur Erkenntnisantwort

Dann folgt die 180 Grad-Wendung des Gefühls mit der ressourcenorientierten Glaubenssatzänderung...

Einmal erlebt, niemehr vergessen!

 

Die Äußere Dialog-Methode (ÄDM-Methode)

Die Äußere-Dialog-Methode wird mit einer Vertrauensperson  durchgeführt. Die Auflösung von unbewussten negativen Reaktionsmustern kann nach einer Durch-führung eintreten, sie kann aber auch Wochen dauern. Manche Menschen sind lange nicht bereit, sich den aufkommenden Folgefragen zu stellen. Sie sind (noch) nicht bereit sich auf die Emotionen einzulassen und retten sich mit Ausflüchten aus den Selbst- und Fremdbefragungssituationen. Der Druck etwas verändern zu wol-len, ist dann noch nicht groß genug. Dennoch beschäftigt das Thema diese Men-schen unbewusst weiter und sie werden immer wieder auf ihre Fragen bzw. auf die Vertrauensperson zurückkommen. Wer lernt, verändert sich. Es kann vorkommen, dass die Antworten plötzlich wie von selbst auftauchen. Dann ist kein Wegschauen vor der eigentlichen Wahrheit mehr möglich.

Kompetenzen der Vertrauensperson:

hohe Reflexionsfähigkeit

guten Zugang zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen

 

Ich und mein inneres Team

Der_flexible_Balken.pdf