Samstag, 25.11.2017

Was ist emotionale Wertefreiheit?

Emotionale Wertefreiheit verstehe ich unter dem Schirm eines inklusiven Ansatzes gegen Einseitigkeit und Diskriminierung in Bezug auf uns selbst und auf unsere Mitmenschen. Wer andere Menschen ausgrenzt, trägt in doppelter Hinsicht dazu bei, dass Menschen unglücklich sind. Beide Seiten: Die Ausgrenzenden und die Ausgegrenzten leiden. Wer "taff" genug ist, seine eigenen Werte hinter seinen Handlung zu durchschauen, zu kennen und zu verstehen, kann diese auch in der Öffentlichkeit "taff" vertreten. Er hat die emotionale Freiheit seine Werturteile "abzuliefern", ohne "beleidigt" zu sein, wenn andere diese Werte nicht mit ihm teilen. Über Werte und Wertekulturen kann man sich nicht streiten, sondern Werte müssen ausgehandelt werden. Das zu wissen, erleichtert schon den Umgang mit den sogenannten "schwierigen" Menschen. "Schwierige" Menschen gibt es, weil unsere Sichtweise auf diese Menschen "schwierig" ist und weil wir intuitive Wertemuster in Bezug auf "Schwierikgeiten" haben, die uns sehr früh schon in der Kindheit mitgegeben worden sind.


Viele Menschen wünschen sich frei von all der Furcht zu sein, die sie treibt. Durch Potenzialentfaltung können Sie sich Kompetenzen aneignen, die Ihre inneren Verletzungen und Enttäuschungen (Auslöser) in einer angemessenen Art und Weise erträglicher werden lassen. Vielleicht heilen sie sogar ganz? Ihr Leben wird authentischer, stimmiger, emotional freier und angemessener werden. Für Robert Dilts, Autor des Buches NLP II,  ist Authentizität: „Eine aufrichtige emotional angemessene, charakteristische, zielorientierte und eigenverantwortliche Lebensweise.“. 


Der Grad der Offenheit und der Bereitschaft, die identifizierten, negativen Reaktionsmuster loszulassen und zu reframen, bestimmt das Gefühl von innerer Freiheit. Innere Freiheit ist demnach die schrittweise innere Erleichterung eines belastenden Zustandes. Diese innere Erleichterung ist eine emotionale wohlfühlende innere Angemessenheit. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir uns innerlich wohl fühlen, ist das für uns der Maßstab von innerer Freiheit. Es sollte nur ein authentisches Wohlfühlen sein und nicht ein vorgegebenes Wohlfühlen, weil dies wäre reinste innere Unfreiheit.


Innere Freiheit ist ein innerer Zustand, weil das Gefühl für längere Zeit (Permanenzgefühl) auf-rechterhalten werden kann. Viele Menschen, die ihre Visionen ausleben, wie z. B. André Loibl,  berichten über diesen Permanenzzustand. Loibl konstatierte: „Das (Gefühl) gibt dir einen Energie-schub, der über Jahre anhält … und der dir Kraft und Klarheit gibt.“. Wie dieser Gefühlszustand subjektiv erlebt wird, ist ebenso individuell wie verschieden. Jeder kann lernen auf seine innere Stimme zu hören, um daraus Visionen zu gestalten. Wer sein Leben nach seinen Visionen ausrichtet, wird innerlich und äußerlich frei und erfolgreich sein. Die „Vision ist die Kunst, Unsichtbares zu sehen.“  Der erfolgreiche Unternehmer, Sir Richard Branson, stellte fest: „Wenn du deine täglichen Entscheidungen auf der Basis deiner großen Vision fällst, dann weißt du wenigstens, dass du in die richtige Richtung gehst.“.


Nicht das Wegdrücken von Gefühlen, sondern sie über die bewusste Eigenschaft der inneren Stärke in uns „halten“ und „willkommen heißen“, ist der Schlüssel zur Befreiung. In ihrer authentischen Präsenz (Zone of Excellence)  können Menschen ihre Unsicherheiten, Ängste und Schwächen lernen, anzuerkennen, um sie in ihre Persönlichkeit schwerelos zu integrieren. Sie gehören zu der Entität  dazu. Der psychische Schmerz, vor dem die Menschen am meisten Angst haben, braucht in der menschlichen systemischen Ganzheit ebenso seinen Platz – seinen inneren Ausgleich.


Schon Aristoteles hatte die Vorstellung, dass jeder Wert bzw. jede Tugend als die „rechte Mitte zwischen zwei fehlerhaften Extremen“  zu bestimmen sei. So bewegt sich ein negativer Glaubens-satz, der durch eine frühere Verletzung entstand immer zwischen zwei Extremwerten. Weder das eine noch das andere Extrem ist wünschenswert, sondern es ist allein der innere Ausgleich – die goldene Mitte –, die zählt. Innere Freiheit ist diese goldene Mitte. Die authentische Präsenz ist Ausdruck dieser goldenen Mitte. Wer nur noch ausschließlich gute Gefühle haben möchte, wird irgendwann von seiner extremen Lebensweise überrollt werden. Das Leben bietet mehr als diese beiden Extremen. Jeder Wert zeigt sich in unendlich vielen individuellen und interessanten Facetten. Ein Mensch, der einen starken Drang nach dem Extremwert „Freiheit“ hat, wird in allem, was er tut, Autonomie suchen und evtl. das andere Extrem: „Sicherheit“ verleugnen. Ohne Sicherheit keine Freiheit und umgekehrt. Hat jemand einen starken Drang nach Frieden, wird er in allem, was er tut, Harmonie suchen und die direkte Konfliktlösung oft außer Acht lassen. Eine authentische Harmonie ist nur möglich, wenn diese goldene Mitte inklusive der beiden Seiten der Medaille berücksichtigt wird. Konflikte sind Realität und Normalität. Wenn sie da sind, brauchen wir die Fähigkeit, sie inklusiv zu lösen.

Definition
Wenn wir die Begriffstrennung der Bedeutung: Innere Freiheit definieren, dann ist das „Innere“ als innerer Ort zu verstehen und die „Freiheit“ ist der dazu assoziierte Wert. Ich wählte den Wert „Freiheit“, weil es gerade unsere Freiheit ist, welche die Voraussetzung für freie Wohlfühlgefühle schaffen kann. Wir haben die Freiheit zu entscheiden, welchen Wert wir für unser emotional wichtigstes Bedürfnis wählen. Jeder kann seinen freien inneren Gefühlszustand so nennen, wie es für ihn stimmig ist. Jeder, der bereit ist, seine individuellen, identifizierten, negativen Reaktionsmuster loszulassen, um wieder mit seinen Bedürfnissen in Verbindung zu treten, kann diesen inneren freien Zustand generieren. Jeder gestaltet seine Welt durch seine inneren Bilder selbst. Welche Bilder machen wir uns von der Welt? Wie sind die Menschen in dieser Welt? Sind sie alle böse, verdächtig, räuberisch, egoistisch …? Oder sind sie alle gut, liebevoll, hilfsbereit und selbstlos?
Oder gibt es gerade die tausend Nuancen dazwischen und wir müssen in jeder Situation die Wahrheit der Situation stimmig erkennen? Ich denke, dass letzteres eher wahr ist. Das Leben ist und bleibt dabei spannend. Es sollte aber mehr zum Leben da sein und nicht zum Leiden. Wer mit glücksbringenden neuen Glaubenssätzen nach vorne schaut, ist der Gestalter seines neuen und freien Lebensgefühls, welche Situationen ihm auch immer im Leben begegnen.


Meine Definition von innerer Freiheit ist daher menschlich, realistisch und hat einen hedonisti-schen Ansatz.  Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch den immanenten Wunsch in sich trägt, seinen inneren genetisch angelegten und durch Erfahrung beeinflussten inneren guten Bedürfniskern zu befriedigen. Angelehnt an das Modell des Inneren Teams von Schulz von Thun  ist innere Freiheit für mich die Übereinstimmung aller energetischen kohärenten und zum Teil auch sehr gegensätzlichen inneren Teammitglieder. Ziel ist es, die energetischen unbewussten Gegensätze und Ambivalenzen bewusst zu machen, sie anzuhören, anzuerkennen und zu inkludieren.  Wenn alle inneren Anteile – von denen wohl niemand weiß, wie viele es gibt –  zu Wort kommen dürfen, dann erst können diese inneren Anteile gemeinsam mit dem Teamchef gute Konsenslösungen finden. Innere Freiheit ist die Übereinstimmung (Inklusion) aller inneren Kräfte in uns. Die Inklusion ist die Voraussetzung für den Wiederaufbau eines harmonisch wirkenden inneren Gleichgewichtes. Sind alle inneren Teammitglieder, wie bei dem Symbol des Freundeskreises, empathisch miteinander verbunden, dann verspüren wir ein Kohärenzgefühl.  Das ist ein Gefühl der Verbundenheit mit uns selbst und mit den anderen. Die Tendenz uns verbunden zu fühlen, ist affektiver und direkter als die Tendenz, uns von anderen zu distanzieren oder uns vor anderen schützen zu müssen. Das Distanz- und Schutzverhalten ist eine negative Strategie der Bedürfniserfüllung und eher als reaktiv zu bezeichnen. D. h. wir reagieren mit diesen Mustern, weil wir verletzt wurden und deshalb gehen wir in den Gegenangriff oder wir verfallen in Resignation. Durch körperliche und psychische Verletzungen wurden viele kohärente Bedürfnisse in uns frustriert: Unversehrtheit des Körpers, Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, Wertschätzung des Körpers und des Geistes, Wahrnehmung (Gesehen- und Gehörtwerden), Verbundenheit, Kooperation, Kontakt ... Die inklusive Sprache ist eine Wahrheitssprache, welche verborgene und aufkommende Ängste erkennt und anerkennt. „Was ist deine größte Angst?“ – „Wenn ich mir das so überlege, ist es die Angst ins Bodenlose zu fallen!“ sagte eine Klientin und hatte davor noch nie darüber nachgedacht. Mit der Wahrheitssprache (Sprache des Herzens) belügen wir uns nicht!  Der innere Dialog, den wir gedanklich ständig „hören“ – Gedankenlärm – hat starke Auswirkungen auf den äußeren Dialog mit unseren Mitmenschen und auch auf die Gesellschaft. Umso inklusiver und vorurteilsbewusster (diskriminierungskritischer) Menschen  und besonders schon Kinder und Jugendliche lernen zu denken, desto empathischer werden sie mit den Ausgegrenzten in der Gesellschaft umgehen. Sie bieten durch ein wertschätzendes Denken bei Diskriminierung in selbstverständlicher Weise ihre kompetente Unterstützung an. Wir brauchen vorurteilsbewusste Menschen, die sich für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzen, weil diese in unserer Leistungsgesellschaft oft untergehen.


Grundsätzlich ist das Gefühl der inneren Freiheit ein befreiter innerer Gefühlszustand, der nur subjektiv erlebt werden kann. Eine objektive Freiheit ist für den subjektiven freien Gefühlszustand nicht ausschlaggebend. Ein freier Gefühlszustand entsteht, wenn der Mensch seine unbewussten negativen Reaktionsmuster im Großen und Ganzen identifizierte und bereit ist, diese prozesshaft, vielleicht auch ad hoc, aufzugeben und loszulassen. In einem weiteren Schritt können sie durch Übung im Reframing (Reframingsfähigkeit) in positive Reaktionsmuster transformiert werden. Wir sehen es physisch den Menschen an, ob sie glücklich oder unglücklich sind. Es ist mir noch wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass ich nicht an eine Komplett-Rundumschlag-Erneuerung glaube. Ich denke, dass immer neue negative Reaktionsmuster plötzlich auftauchen können, die wir so nicht vermuteten. Da es für mich keine Befreiungsgarantie gibt, spreche ich von: Im Großen und Ganzen. Alle negativen Reaktionsmuster, die jedoch in der Gegenwart identifiziert werden, brauchen aber, über einen Bewusstseinsprozess (Inklusion), die Reframingsgedanken, damit neue positive Reaktionsmuster mit den entsprechend neuen Glaubenssätzen geboren werden können. Bietet man nach der geistigen Geburt (Impasse) eines Glaubenssatzes dann noch optimale Bedingungen (Zeit und Umsetzungskraft), dann können sich diese perfekt entwickeln (Plastizität des
Gehirns) und wieder unbewusst werden.

Das Gefühl von innerer Freiheit geht mit dem Bedürfnis nach innerer Freiheit konform. Wer innerlich frei ist, kann ohne Hemmungen Gefühle, Ängste, Verletzungen, Bedürfnisse und die aktivierten negativen Reaktionsmuster auf eine wertschätzende Art und Weise ausdrücken, wenn er das möchte. Niemand kann genau sagen, wo und wann noch Schmerzauslöser manifestiert sind und wie diese aktiviert werden. Überall lauern in der Welt Menschen, die unsere Auslöserknöpfe drücken können. Wenn dies passiert, besitzt der innerlich freie Mensch die autonome und selbstregulierte Fähigkeit, die Kommunikationsbrücke stimmig-authentisch und bedürfnisgerecht „einzuhängen“, um dem anderen zu offenbaren, was gerade in ihm vorgeht bzw. was ihn in innere Erregung bringt: „Ich bin enttäuscht, dass du mir diese wichtige Information vorenthalten hast!“. Selbstbewusste Menschen können nicht verhindern, dass der andere sich nicht auch enttäuscht und verletzt fühlt. Wir haben nicht die Verantwortung, wie andere sich fühlen. Wir haben nur die Verantwortung über unsere eigenen Gefühle. Innere Freiheit heißt, wir sind stark und frei genug, dem anderen mitzuteilen, dass wir z. B. verletzt, enttäuscht, ohnmächtig, mutlos, belastet oder überfordert sind. Können wir aber auch von anderen erwarten, dass sie ihre Gefühls- und Bedürfniswelt mitteilen? Da nur sehr wenige Menschen einen wirklich idealen Draht zu ihren Bedürfnissen haben, denke ich nicht. Viele Menschen kennen nur die Strategie ihrer Bedürfniserfüllung (Flucht, Vermeidung, Hass …), aber nicht ihre Bedürfnisse. Das Leid ist, sie verwechseln Strategie und Bedürfnis. Wir können diese feine Trennung zwischen Strategie und Bedürfnis nicht erwarten, weil die Werte- und Bedürfnissprache gesellschaftlich noch in den Kinderschuhen steckt.
Menschen wollen nicht verletzen. Wir verletzen nur, weil wir uns selbst verletzt fühlen und frühere Verletzungen „unbehandelt“ blieben oder sogar von uns selbst missachtet wurden. Im Grunde wollen Menschen kooperieren und einen Konsens oder zumindest einen Kompromiss finden. Meistens können wir nichts dafür, dass wir zufällig auf die Auslöserknöpfe anderer gedrückt haben. Ebenso können in der Regel oft die anderen nichts dafür, dass sie auf unserem Auslöserknopf wie wild herumdrücken, ohne es zu merken. Wir haben aber in den verletzenden Situationen Hemmungen unsere Gefühle und Bedürfnisse auszusprechen, weil gelernte und in der Situation aktivierte Vermeidungs-, Anpassungs-, Moral-, Anstands- oder ein Harmoniemuster angefeuert wurden. Bei einem Vermeidungsmuster sagen viele Menschen: „Es hat mir gar nichts ausgemacht!“. Bei solchen Sätzen höre ich noch genauer hin. Ist es authentisch oder ein Muster? Meistens ist es das Zweite. Die aktivierten Muster hindern uns, passgenau das zu sagen, wie es wirklich ist. Anstatt dessen verlassen die Menschen ihren intuitiven authentischen Kanal und sagen sich im inneren Dialog Worte, die ihren Mustern entsprechen: ,Ich sage lieber nichts, weil der andere mich dann nicht mehr mag!‘ oder sie sagen zu den anderen: „Das mit der Information war überhaupt kein Problem, ich bin gut auch ohne sie ausgekommen. – Alles in bester Ordnung!“,  obwohl gar nichts in Ordnung ist. Das ist Unfreiheit in der reinsten Form. Innere Freiheit wäre, offen und ehrlich die Nichtweitergabe der Information anzusprechen, was dieser Vorgang in uns ausgelöst hat, wie wir uns dabei fühlten (natürliches Gefühl und kein Interpretationsgefühl) und welches Bedürfnis (nicht die Strategie) frustriert war.


Vielleicht fragen Sie sich: „Bin ich überhaupt in der Lage, das Gefühl von innerer Freiheit zu füh-len?“. Ich habe die Annahme, dass jeder sein Gefühl von innerer Freiheit generieren kann, weil jeder ausreichend Freiheitsressourcen in seinem guten und ich würde sogar sagen freiheitsliebenden Bedürfniskern hat. Nach Vera F. Birkenbihl, Didaktik-Trainerin und Autorin, habe ich zum Thema: „Innere Freiheit“ anhand ihrer KaWa-Methode  passende Wertegedanken assoziiert. Mit dieser Methode wird jeder Buchstabe des zu bearbeitenden Themas mit Unterthemen frei assoziiert und inhaltlich vertieft. Das Assoziieren (Brainstorming) unterstützt, das Thema noch genauer zu beleuchten und mit eigenen positiven Glaubenssätzen zu belegen.


Freiheit ist ein Zustand der Autonomie. Freiheit ist die Option, ohne Zwang zwischen verschiede-nen Möglichkeiten auszuwählen. Jeder kennt das Gefühl, frei zu sein. Welche Gefühle Menschen tatsächlich darunter subsumieren, ist von ihren Vorerfahrungen abhängig. Innere Freiheit ist des-halb grundsätzlich ein bewusster Entscheidungsprozess, der sich durch die Inklusion von abgespaltenen Reaktionsmustern festigt, so dass der erwünschte befreite Zustand eintreten kann. Durch unsere genetische neuronale Neugierde entwickeln wir die Energie, Freude und Begeisterung, neue Dinge und Herausforderungen auszuprobieren. Die bisherigen inneren Saboteure, Antreiber, Haderer, Zweifler, Perfektionisten, Zurückhalter, Kritiker, Angstmacher … treten etwas in den Hintergrund, während die inneren Sonnenkinder – der innere Bewusste, Begeisterte, Sanfte, Verzeihende, Fehlerfreundliche, Entscheidungsfreudige, Sinnstiftende … inspirieren und initiieren und verstärkt im Vordergrund wirken. Mit solchen Weggefährten haben die Menschen tatsächlich mehr Begeisterungsenergie. Sie leben im Einklang mit ihrem Tun, was zu einem harmonischen Gefühl von Integrität führt.

Entwickeln Sie „leichte“ Glaubenssätze und achten Sie auf die Botschaft Ihrer Sprache: „Es ist leicht! Alles was ich tue, ist leicht. Ich erreiche meine Ziele leicht.“ … und Sie werden fühlen, dass sich das Leben leichter anfühlen kann. Die Wahl der inneren Einstellung ist der Triumph im Leben. „Es ist leicht, in einer Schlange zu warten!“ „Es ist leicht, im Stau zu stehen!“ … Das Hier und Jetzt kann so spannend sein, wenn wir nicht immer schon in der Schlange, gedanklich ungeduldig wartend, vorne am Schalter sind. Reden Sie mit den Menschen in der Schlange, lächeln Sie sie an und seien Sie neugierig, was im Hier und Jetzt passiert. Probieren Sie es einfach aus. Leben Sie! Das Leben ist in jedem Augenblick spannend. Das Leben ist JETZT, während Sie diese Zeilen lesen. Es gibt keine Langeweile. Wer Langeweile hat, erfüllt sich seine Bedürfnisse nicht. Sorgen Sie für Ihre Bedürfnisse, damit Ihr Leben spannend bleibt. Selbst die lange Weile (das ist eben keine Langeweile) ist in Freiheit leichter auszuhalten als in Unfreiheit. Es ist das Gefühl des Abwartens, was als nächstes Interessantes in unserem Leben kommt, ohne sich von dem Gefühl der „Langeweile“ heruntergezogen zu fühlen. Kennen Sie Menschen, die „fast sterben“, wenn sie Langeweile haben? Sie halten ihre lange Weile nicht aus und laufen wie der Panther im Käfig im Kreis herum. Sie finden keine Beschäftigung, die sie erfüllt, weil sie eine große innere Leere verspüren. Innerlich freie Menschen achten und „reden“ mit ihrem „inneren Panther“, um ihn zu befreien.


Positive Reaktionsmuster beflügeln uns. Negative Reaktionsmuster belasten uns. Diese innere Unfreiheit schleppen wir täglich mit uns mit, weil wir die unbewussten negativen Reaktionsmuster noch nicht identifiziert, reframt und verabschiedet haben. Wie viele gefühlte Kilos tragen Sie auf Ihrer Schulter? Wie viele sind Sie bereit wegzuwerfen? Viele Menschen vernachlässigen mit Absicht ihren positiven Bedürfniskern, vor lauter Angst andere könnten Sie für Egoisten halten. Welche egoistischen Bedürfnisse erfüllt sich der andere, der Sie als Egoist bezeichnet? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass Sie vielleicht die Strategie des anderen sind, damit er sich seine egoistischen Bedürfnisse erfüllen kann? Wer erfüllt hier eigentlich wem welche Bedürfnisse?


Viele wollen gar nicht wissen, was in ihrem Bedürfniskern wirklich los ist. Sie haben Angst vor einer imaginierten inneren Leere, die sie da vorfinden könnten, ohne auch nur im Geringsten zu vermuten, dass dort gerade die Fülle auf sie warten könnte. Wer aber den Weg ins eigene Herz wagt, hat die Chance, sich selbst im Lebensspiegel zu betrachten. So bin ich! Er erkennt und sieht sich selbst. Es sind nur wenige Zentimeter vom Kopf zum Herzen, dennoch dauert manchmal der eingeschlagene Umweg ein Leben lang. Oft liegen Menschen schon im Sterben und kommen erst in diesem letzten Moment bei sich selbst, zu Hause im Herzen, an. Viele altern, aber sie werden nie erwachsen, weil sie immer noch aus ihren unzulänglichen kindlichen Gefühlen heraus agieren und reagieren. Wenn Menschen ihren Bedürfniskern kennenlernen, werden sie ihn gedanklich und gefühlsmäßig immer weiter füllen, so dass sie ihr exzellentes Gefühl daraus jederzeit ankern können. Schauen Sie sich an! Begegnen Sie sich endlich selbst in Ihrem wahren Wesen. So, und keinen Deut anders. – Das sind Sie! Um in frustrierten Momenten wieder neue Lebenskraft (Herzenergie) zu tanken, reicht es aus, wenn Sie nur für einen Sekundenbruchteil an das verankerte exzellente Gefühl im Bedürfniskern denken. Radikale Selbstanerkennung ist der Schlüssel zum Glück und bedeutet im Umkehrschluss die radikale Anerkennung Ihrer Mitmenschen. Anerkennung heißt nicht, dass Sie das Verhalten der anderen akzeptieren müssen, wenn es Ihre Bedürfnisse frustriert. Anerkennung bedeutet, dass Sie den Menschen anerkennen, der ebenso frustrierte Bedürfnisse hat und gerade deshalb dieses unakzeptable Verhalten zeigt. Diesen Unterschied zu kommunizieren, ist innere Freiheit. Freuen Sie sich auf dieses wunderbare Leben voller Anerkennung.

Verpassen Sie nicht Ihre innere Freiheit.


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Die Innere Dialog-Methode

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Befreien Sie sich endgültig von Ihren glücksverhindernden erlernten Mustern.
Das Gehirn lernt das, wie Sie es benutzen und "speisen".

Eine der letzten inneren Freiheiten ist die Wahl der Einstellung zu den Dingen. Viktor Frankl.

Um innerlich frei zu werden, ist es wichtig sich über Vorurteile bewusst zu werden. Ein Vor-ur-teil ist ein Urteil vor dem Urteil. Lesen Sie mehr über Vorurteile und über die Wahrnehmungsgesetze, die unsere Bewertungen und Verurteilungen beeiflussen in den folgenden beiden Buchauszügen ...